loma Warteliste

Du merkst, dass etwas anders ist. Aber nicht, was.

Loma ist eine App für Töchter und Söhne, die zum ersten Mal einen Elternteil begleiten. Zwei Minuten am Tag. Und jemand, der mitschaut, wenn du dir nicht sicher bist.

Auf die Warteliste

Kostenlos. Wir schreiben dir, sobald du Loma ausprobieren kannst, und sonst nicht.

Foto: Tochter Mitte 50 sitzt neben ihrer Mutter Ende 70 am Küchentisch, die Tochter hört zu, spätes Nachmittagslicht
Foto: Nahaufnahme, die jüngere Hand liegt auf der älteren auf einer Wachstuchdecke, Hintergrund unscharf

Nachts um drei

Die Frage, die immer wieder von vorn anfängt.

Die Frage lautet: War das heute normal, oder fängt jetzt etwas an? Und wenn es anfängt, merke ich es rechtzeitig? Wen frage ich das um drei Uhr nachts? Danach beginnt sie wieder von vorn.

Sie dreht sich, weil sie nirgends landet.

Loma gibt ihr einen Ort. Am Abend beantwortest du ein paar kurze Fragen zu deiner Mutter. Wie sie geschlafen hat. Ob sie gegessen hat. Ob sie dir heute anders vorkam. Mehr nicht.

  • Wenn sie am Telefon sagt, es sei alles gut, und du das Gegenteil hörst.
  • Wenn du nach dem Besuch im Auto sitzt und nicht weißt, ob das gerade schlimm war.
  • Wenn dein Bruder fragt, wie es ihr geht, und du ehrlich keine Antwort hast.
  • Wenn nachts das Telefon klingelt und du schon wach bist, bevor du drangehst.

Was Loma sieht

Ein einzelner Tag sagt fast nichts. Zwei Wochen sagen viel.

Loma legt deine Antworten übereinander. Nicht ein Tag zählt, sondern die Richtung. Diese Linie ist genau das: vierzehn Abende hintereinander, so wie Loma sie aufzeichnet.

Der Verlauf von vierzehn Abenden: elf Tage bleiben ungefähr gleich, mit kleinen Schwankungen. Am Dienstag schläft Margarete schlecht, am Freitag isst sie weniger, am Sonntag verwechselt sie den Wochentag. Ab dort fällt die Linie deutlich und hört nicht wieder auf zu fallen.
  • Dienstag: schläft schlecht
  • Freitag: isst weniger
  • Sonntag: verwechselt den Wochentag
  • Ab hier meldet Loma sich bei dir. Nicht wegen eines Abends, sondern weil die Richtung sich geändert hat.

Keine Kurve, die du deuten musst. Ein Satz, wenn es einen Grund dafür gibt.

Wer dahintersteht

Zwei Menschen bauen Loma. Einer davon ist Arzt.

Wenn eine App etwas über deine Mutter sagt, musst du wissen, wer dahintersteht. Einer von uns sieht seit Jahren jeden Tag, wie es älteren Menschen im Krankenhaus geht und was vorher zu Hause übersehen wurde.

Foto: Chefarzt Geriatrie, Mitte 40, im Stationsflur am Fenster, ruhiges Tageslicht, kein gestelltes Kittel-Motiv

Der ärztliche Teil

Chefarzt einer geriatrischen Abteilung. Er entscheidet, welche Fragen Loma stellt und ab wann eine Veränderung wichtig genug ist, um dich anzusprechen.

Foto: Software-Entwickler, Mitte 40, am Küchentisch mit Laptop, Abendlicht, unaufgeregt

Der technische Teil

Baut die App. Entscheidet, dass Loma zwei Minuten dauert und nicht zwanzig, und dass nichts an deine Daten kommt, was nicht hingehört.

Was Loma heute noch nicht ist

Loma hat keine Zulassung als Medizinprodukt. Wir stehen vor dem Verfahren beim BfArM und mitten in der Validierung. Solange das so ist, sagen wir es dir an jeder Stelle, an der es zählt.

Loma stellt keine Diagnose, ersetzt keinen Arztbesuch und ist kein Notruf. Loma hilft dir, früher zu merken, dass ein Gespräch mit dem Hausarzt fällig ist.

  • Deine Daten gehören dir. Du entscheidest, wer mitlesen darf, und kannst es zurücknehmen.
  • Keine Werbung, kein Weiterverkauf, keine Versicherung, die mitschaut.
  • Wenn wir etwas nicht wissen, schreiben wir das hin, statt es weich zu formulieren.

Trag dich ein, dann sagen wir dir Bescheid, sobald du Loma ausprobieren kannst.

Eine Nachricht zum Start. Danach nur, wenn es wirklich etwas zu sagen gibt. Abmelden geht mit einem Klick.